Zielgruppen im Online-Marketing: Decken Sie alle ab?

Recherche, Erstkontakt und auch Kauf – immer grössere Teile des Kaufprozesses passieren online und die meisten Unternehmen haben auch in der einen oder anderen Form auf diesen Wandel reagiert. Um sicher zu gehen, dass Sie das Thema Online-Marketing auch in seiner ganzen Tragweite erfasst und abgedeckt haben, können Sie Ihre Aktivitäten anhand der folgenden vier Zielgruppen zu beurteilen.

 

Online-Marketing für aktive Kunden

Die Kunden Ihres Unternehmens nutzen Ihr Produkt und Ihre Dienstleistung bereits und haben Ihnen durch diese Kundenbeziehung eine Vielzahl an Daten zur Verfügung gestellt. Sie wollen deshalb durch gezielte Online-Angebote in der Nutzung Ihrer Produkte unterstützt werden, z.B. durch Tutorials oder mit einer einfache Nachbestellung von Ersatzteilen. Natürlich sollen auch Bestandeskunden über Produktneuheiten und Promotionen informiert werden. Aber der Kunde soll spüren, dass Sie ihn kennen und diese Informationen auch einen Bezug zu ihm haben. So sollte der Newsletter eines Kunden, der eben erst gekauft hat anders aufgebaut sein, als derjenige eines Kunden, dessen Produkt am Ende des Lebenszyklus steht.

 

Online-Marketing für potenzielle Kunden, welche Ihr Unternehmen kennen

Durch Ihre Marketing-Aktivitäten ist Ihr Unternehmen bei potenziellen Kunden bereits bekannt. Tritt ein Bedürfnis auf, wird diese Zielgruppe also entweder direkt Ihre Unternehmenswebseite besuchen oder auf Google nach Ihnen suchen. Vor diesem Hintergrund gilt es, Ihre Präsenz im Internet zu durchleuchten: Was trifft Ihr potenzieller Kunde an, wenn er auf Google nach Ihnen sucht: Ist Ihr Unternehmensprofil bei Google gepflegt? Erscheinen Sie bei den Suchresultaten an erster Stelle und welche Zielseiten schlägt Google dabei vor? Wie Präsent sind Ihre Mitbewerber und schalten diese sogar Adwords auf Ihren Namen?

Kommt der potenzielle Kunde auf Ihre Webseite – ob direkt oder indirekt – so gilt es zu bedenken, dass er wohl Ihren Namen kennt, nicht aber Ihre Webseite. Er muss sich deshalb rasch zurechtfinden und intuitiv navigieren können. Folgende Informationen müssen sofort erkennbar sein: Wer sind Sie und was bieten Sie an? Wieso soll ich gerade bei Ihnen kaufen? Wie finde ich das passende Produkt für mich?

 

Online-Marketing für potenzielle Kunden mit einem aktiven Bedürfnis

Das Bedürfnis nach Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung ist vorhanden, aber Ihr Unternehmen ist nicht bekannt, bzw. nicht „top of mind“ bei dieser Zielgruppe. Überlegen Sie sich deshalb, wie und wo Sie diese wertvolle Zielgruppe online abholen können. Auf welchen Webseiten informieren sich solche Personen über Ihre Produkte und welche Suchabfragen werden bei Google getätigt. Jemand, der z.B. ein TV Gerät kaufen will, liest vielleicht spezialisierte Blogs oder Webseiten von Fachzeitschriften. Möglicherweise googelt er auch spezifische Kriterien, wie den Unterscheid von verschiedenen Auflösungen oder ob sich die Investition in einen Curved-TV lohnt.

Zuerst gilt es nun das Verhalten dieser Zielgruppe zu identifizieren. Anschliessend müssen Sie sich bestmöglich entlang dieser „User-Journey“ aufstellen. Das kann heissen, mit Beiträgen oder Werbung auf entsprechenden Seiten präsent zu sein. Zu wichtigen Themen sollten Sie auch selber Inhalte auf der eigenen Seite bereitstellen. Über Adwords können entsprechende Interessenten bereits bei der Google-Suche abgefangen werden.

 

Online-Marketing für potenzielle Kunden

Das Bedürfnis bei Ihren potenziellen Kunden muss erst noch geweckt werden – vielleicht weil das Bedürfnis erst latent oder Ihr Produkt noch gar nicht bekannt ist. Nun gilt es, diese Zielgruppe möglichst genau zu umschreiben und sich anschliessend zu überlegen, wo man mit diesen Personen online in Kontakt treten kann. Besuchen diese Personen bestimmte Webseiten oder können diese auf sozialen Netzwerken wie Facebook oder Linkedin identifiziert werden. Wenn die Kommunikationskanäle bekannt sind, gilt es die Botschaften und Werbeformate zu bestimmen, mit welchen die Aufmerksamkeit gewonnen werden kann. Muss erst der Kundennutzen erklärt werden, um das Bedürfnis zu wecken? Ist es die Information, dass Ihr Produkt jetzt in einer neuen Form oder zu einem attraktiven Preis verfügbar ist? Empfehlenswert ist es, dazu verschiedene Botschaften sowie Formate zu testen und die Resultate miteinander zu vergleichen.

 

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